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goldenage goldenage ist männlich
Wasserflieger


Dabei seit: 26.01.2009
Beiträge: 225

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2 Schritte vor, eineinhalb zurück.
Die Sache mit dem Falz ist bei genauem Hinsehen nicht so einfach. Der Rand des Teils, in den gesteckt werden soll, ist bei allen Teilen (bis auf einen) leicht trompetenartig erweitert. Vermutlich passiert das beim Abnehmen vom Baubrett, wenn man das Raft, also die Basis auf der dann das Teil gedruckt wird, abschabt. Dabei wird die Schale drüber leicht geknickt, und die scheint sich das zu merken.
Sieht dann so aus:



Zwar kann man das beim Kleben dann andrücken, aber so bleibt die Kleberei sehr mühsam. Übertrieben ausgedrückt so, wie wenn man 2 zu Röhren gerollte Stoffe Stoß an Stoß verkleben will. Genau ist was anderes, und nachdem bis jetzt ja ohnehin nur Ausschuss produziert wurde, wurden mit dem Mut der Verzweiflung 3 Segmente verklebt. Eins ist natürlich schief. Kleben geht nur mit Sekundenkleber, und die Zeit zum Ausrichten beträgt genau 1 Sekunde.
Abschnittsweise kleben, also trocken zusammenhalten und Kleber reinträufeln, geht besser, allerdings kommt beim Zusammenkleben des ganzen Rumpfes unweigerlich der Punkt, wo das nicht mehr geht, weil man nicht mehr innen in den Rumpf gelangt.

Nächstes Problem: Das Ensemble hier hat bereits 360 Gramm, das wäre das anvisierte Gewicht für den gesamten Rumpf, aber es fehlen noch 2 Teile




Festigkeitsmäßig ist der vordere Teil des Rumpfes sehr gut, durch die Längsträger für Akku und Servos, die Spanten, Gurte und Diagonalen.
Der hintere Teil hat nur wenige Gurte, Sperrholzspanten an den Verbindungen. Da müssen noch Balsaspanten dazwischen rein, sonst ist das nicht beulfest genug.

Als nächstes werden die Falzverbindungen neu gezeichnet. Die Ränder der Schale über 3mm Länge aufgedoppelt, damit die noch stabiler werden.
Dann werd ich sehen, ob man den hinteren Rumpfabschnitt statt mit 0,6mm mit 0,5mm drucken kann. Würde Gewicht sparen, aber womöglich beult sich das Nylon dann schon beim Druck aus.


Grüße
Andi

11.06.2018 19:41 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1535

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Hm,

klingt noch nicht so richtig prozesssicher, oder?
Am Ende wird man sehen müssen, wie die Schale mit dem Gewicht (und den Kräften) der Leitwerke umgehen kann, wenn Du jetzt schon die Beulsteifigkeit als Mangel siehst?

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

12.06.2018 03:56 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
goldenage goldenage ist männlich
Wasserflieger


Dabei seit: 26.01.2009
Beiträge: 225

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Ja seltsam, das Ausbeulen ist, wie heute festgestellt habe, keine Folge des Abnehmens vom Baubrett, sondern wird bereits so gedruckt. Komischerweise nur bei den eigentlich einfachen Formen wie den elliptischen Rumpfsegmenten, und auch da nur an den Seiten, Rumpfboden und Rumpfrücken sind ok. Ganz leicht scheint das Nylon da zu spannen. Die aufgebogenen Ränder konnten durch 4mm Aufdoppeln verhindert werden. Schwieriger ist der Falz bei der doppelten Wandstärke, bei 2 Testdrucken war das alles völlig deformiert.
Alles extrem zeitraubend.

Stabil genug wirds, denke ich, schon. Zwar ist die hintere Rumpfhälfte zwischen den Spanten leicht zu einzudrücken, wenn man dort hinfasst, aber verdrehsteif ist die Sache, und knicksteif genug m.M.n. auch.
Ich hatte mal vor Jahren einen Trainer von Robbe, Puma hieß der glaub ich, der hatte auch so einen Plastikrumpf. Den konnte man fast zusammendrücken, Spanten waren gar kein drin.

Das Wichtigste im Moment ist die Sache mit dem Falz, oder irgendeine andere Art wie man die Teile präzise verbinden kann. Vielleicht bleib ich bei den extra Verbindern, mit dem Sperrholzspant in der Mitte, und den aufgedoppelten Rumpfrändern.

Grüße
Andi

12.06.2018 17:24 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Dabei seit: 22.03.2007
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Ja, wenns einfach wär könnts ja jeder ok
Ich simuliere mir gerade nen Wolf an meinem neuen Landflug-Projekt. Werd die Tage mal zu Papier (eher in Datei) bringen, was ich mir so denke, und dann reden wir mal ob Du das so drucken kannst, und was es mich am Ende kostet...

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

12.06.2018 17:40 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
goldenage goldenage ist männlich
Wasserflieger


Dabei seit: 26.01.2009
Beiträge: 225

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Es gibt Fortschritte ok

Ein Bild von dem Problem:



Links ist unten, also das Heizbrett, und dort verjüngt sich das Teil, um Millimeter später die Sollstärke zu erreichen. Üblicherweise hilft gegen Verzug eine höhere Temperatur am Heizbrett, beim COPA Nylon ist es umgekehrt.
Zudem wurden mehrere kurze Gurte integriert, so dass jetzt auch die 0,5mm dünnen Druckteile ziemlich formgerecht gedruckt werden können.






Diese Gurte sind nur 2mm dick, werden in einem Zug mitgedruckt. Somit erhält man mit minimalem Gewichtszuwachs mehr Steifigkeit, zudem erspart man sich einen Haufen Probleme mit Fäden und Borsten, und die Druckzeit sinkt rapide.
Nachteil ist eine Nut auf der Aussenseite, die wird verspachtelt.


Um das Verkleben der Segmente in den Griff zu kriegen, hab ich auf die Idee mit den Kohlerohren zurückgegriffen. 2mm Kohlerohre gehen jetzt von der Rumpfmitte bis zum Höhenruder.







Zum Verkleben wird das Segment aufgefädelt, entlang der Nut auf der Rumpfunterseite gepeilt. Die Kohlerohre fungieren als eine Art Zuganker, und man kann das Segment genau aurichten.
Dann kommt Sekundenkleber als erstes in die Führungen der Kohlerohre, somit hat man in jedem Moment die Kontrolle über die Lage des Segments.
Danach kommt das zum Einsatz:



HG Sekundenkleber mit Kanüle, damit kommt man durch das Rumpfsegment bis zum Spant, der Kleber geht zwischen Spant und Schale und klebt das Nylon perfekt.


Somit ist der hintere Rumpfteil weit fortgeschritten




Das Seitenruder ist aus PETG+Kevlar, im Inneren noch Balsaspanten.


Es fehlt noch ein Segment, das ich nochmal drucken muss, ein richtiger Eimer mit 13 Stunden Druckzeit. Das Gewicht des Rumpfes wird 450 Gramm betragen. Kein Leichtgewicht, aber es geht - der in etwa vergleichbare Rumpf der S6 aus Kohle hat 380 Gramm.


Grüße
Andi

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von goldenage am 20.09.2018 20:55.

20.09.2018 20:52 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
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Ouh,

dann gibts ja richtig was zu gucken und zu befingern am Traunsee!

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

21.09.2018 04:04 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
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Hi Andi,

gibts was neues von der Gloster?

Gruß Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

17.11.2018 11:37 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
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