Webseite besuchen
Registrierung Mitgliederliste Administratoren und Moderatoren Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite
 

RC-Wasserflug Forum » Bau und Konstruktion » Savoia S.21 Schneider Flugboot » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (11): « erste ... « vorherige 2 3 [4] 5 6 nächste » ... letzte » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi,

Alex: gaaaanz großes Kino! Ich freu mich schon...

Holger,
nicht alles was hier an einem Tag passiert hab ich auch an einem Tag gemacht. Vieles läuft parallel, aber ich muss ja irgendwie einen Faden reinbekommen, damit es einen Sinn ergibt was ich zeige.
Nächste Woche gehe ich auch wieder arbeiten, da werden die Pausen etwas länger werden.

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

14.01.2011 21:08 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi Leute,

na, ward ihr schon ungeduldig Kicher
Hab heute Gondel Nummer zwei aus der Form genommen:

Die Rechnung ist also voll aufgegangen! Zwar ist die neue Gondel nicht mehr ganz so knochenhart wie die erste; der Ringspant hinten und ein zwei kleine Holzleisten im Innern werden aber die alte Festigkeit wieder herstellen. Alles in allem ein sattes Plus!
Damit kommen wir zu einem Punkt, an dem ich lange geknobelt habe, weil mir alles nicht so gefallen hat: die oberen Streben. Also die von der Gondel zum Oberflügel.
Original vorgesehen ist eine Holzstrebe, die auch fiúnktioniert. Nur so sehr Scale sieht es nicht aus, da im Original profilierte Stahlrohr-streben verbaut waren.
Es hieß also, filigran bauen und dabei fest, sowie die Nachbausicherheit gewährleisten. Edelstahl-tropfenprofilrohre von Toni Clark fielen also aus, obwohl meine erste Wahl. Originalgetreuer geht es nunmal nicht! Also muste ein Plan B her.
Die Idee brachte Ralph Pegram aufs Tableau: Kohlerohre!
Also fix die Zeichnung ändern, ausdrucken und die Fräse anwerfen:

Nun muss man die kleinen Aluteile nicht ausfräsen; die Laub- oder Dekupiersäge tut es genauso, sowie Feile und Akkuschrauber oder Dremel.
Beim Fügen:


Die Schlitze in den Rohren werden mit dem Dremel und einer großen Trennscheibe eingeschnitten:

...und mit einer Schlüsselfeile auf Maß gebracht:

Eine über der Zeichnung gefertigte Strebe:

...und an der Gondel:



Die Alu-Kohlefügungen werden am Besten mit Harz oder UHU-Endfest geklebt. Mit gutem Anrauhen des Alu geht aber auch Sekundenkleber (hab ich genommen).
Ein Auge hält im Übrigen locker 2,6kg aus; alle vier Streben halten also 10kg! Das reicht auch für die zügige Gangart...
Morgen werden die Streben mit Balsa verkleidet und stromlinienförmig verschliffen.

Für die, die sich mit diesen Aluteilen überhaupt nicht anfreunden können, gibt es im Elektro-/Elektronik-fachhandel solche Ringösen:

diese kann man auf die Kohleröhrchen kleben, und somit aus einzelnen Teilen eine N-Strebe zusammensetzen. Oder eben Edelstahl für den der mit Silberlot umgehen kann.

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

15.01.2011 19:22 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi ihr stillen Mitleser,

es geht weiter, heute mit dem Profilieren der oberen Streben.
Die Streben haben 4mm Durchmesser, also wird eine Leiste mit 4mmDicke und 7mm Breite geschnitten:

In diese wird auf einer der schmalen Seiten mit der Schlüssel-Rundfeile eine Nut eingekratzt/-gefeilt. Anschliessend mit einem Stückchen 4mm Kohlerohr die Halbrundnut passend gestoßen:

In den Bereichen der Aluteile mittels Dremel und Trennscheibe ausgenommen...

...und alles mit Sekundenkleber verklebt. Anschließend mit Feile und Sandpapier tropfenförmig profilieren, eventuelle Ritzen verspachteln und Porenfüller über alles. Der Perfektionist pinselt jetzt noch Papier drauf, um es gaaaaanz glatt zu bekommen. Das kann aber auch später erfolgen.

So, jetzt kommen wir nicht mehr dran vorbei: Flächenbau. Da ich ja den ersten Prototyp baue, gab es noch keine gelaserten Rippen. Also klassisch im Blockverfahren:

Der Rippensatz für die obere Tragfläche:

Natürlich wird es später gelaserte Rippen geben; ich wollts nur mal gezeigt haben...
Anschliessend werden die Kohleholme 6 und 4mm über dem Plan abgelängt:

Hier ist an einer Stelle Obacht geboten: nicht aus einem 1m-Rohr beide Hälften für den Oberflügel schneiden; ein Rohr reicht für 1 Ober- und Unterflügel. Da ein Unterflügel aber mehr als 57 cm SPW hat, bräuchte man sonst 3 Rohre nur für die Holme!
Aus 4mm Rohrstückchen werden Einsätze für die 6mm Rohre hergestellt:


...und eingeklebt. Dünnflüssiger Sekundenkleber geht hier gut. Die Rohrstückchen sollten schon mindestens über einen Rippenabstand gehen!
Ich hatte 4mm Rohre von R+G gekauft, die einen Innendurchmesser von 2,5mm haben. Also einen passenden Draht als Verbinder suchen...

...ablängen und biegen:

Der Holm muss, wenn am Ende 19,3mm ( großes Grinsen ) unterlegt sind, mit der anderen Hälfte plan aufliegen:

Beide Holme sollten natürlich die selbe V-Form haben:

Aber nach 2 oder 3 Versuchen mit der Zange bekommt man das prima hin.
Die Verbinder habe ich mit Uhu Endfest eingeklebt, und die Kohlerohre sauber aneinander gefügt. Der Kleber muss natürlich 12h trocknen, deshalb ist an dieser Stelle Schluss für heute.

Tschüß winken
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

16.01.2011 15:32 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi,

gestern war Vater-Sohn-Basteltag, deshalb geht's erst heute weiter.
Die Holme sind ausgehärtet, also können wir die Rippen auffädeln. Der Plan ist ja schon auf das Baubrett geheftet, also sind die Rippenabstände klar.
Da die Holme V-Form haben, muss als erstes die Mittelrippe drauf, und an die Seite die in der Luft hängt stecken wir auch eine Rippe, damit alles sitzt und nicht rumschlackert:

Es wird immer abwechselnd eine Halb- und eine Vollrippe gefädelt. Vorerst wird nichts geklebt!

In der oberen Fläche sind 4 Sperrholz-rippen, die die Augenschrauben zur Befestigung der Streben aufnehmen:


Die Schrauben habe ich von Toni Clark; durch die flachen Laschen lassen sie sich besser miteinander verbinden als breite Messing-schrauben, außerdem sind sie leichter als diese.
Die Pappel-sperrholz-teile werden beidseitig mit 0,8mm Birkensperrholz beschichtet:

Nachdem eine Seite aufgeklebt wurde, werden die Löcher für die Holme wieder freigebohrt, sonst findet man diese nicht mehr.
Anschließend werden auf der Unterseite die Stellen markiert, wo die 2,45mm-Kernlöcher für die M3-Gewinde gebohrt werden, und diese möglichst senkrecht gebohrt:

Alle Löcher gebohrt:

... und Gewinde geschnitten. Zwischen Vor- und Endgang kommt dünnflüssiger Sekundenkleber in die Gewindegänge, um diese zu härten.
Das Ergebnis sieht dann so aus:

So ein Gewinde hält mehr als man denkt.
Nun werden alle übrigen Rippen laut Plan aufgefädelt:

...und ausgerichtet. Nun werden alle Vollrippen verklebt (die Halbrippen noch nicht).
Als nächstes kommt die Nasenleiste dran:

Nun können auch die Halbrippen ausgerichtet und verklebt werden. Sie richten sich höhenmäßig an der Nasenleiste aus; ohne diese ist also kein eindeutiger Sitz möglich.
Ein Wort noch zum Kleben: natürlich gehören die Holme ordentlich beschwert, damit der Flügel sich nicht verzieht; ich habe lediglich für die Photos die Gewichte entfernt.
Die Rippen werden mit dünnflüssigem Sekundenkleber geklebt; dieser sickert gut in den Spalt zwischen Holm und Rippe und verklebt beide zuverlässig. Dickerer Kleber zieht einfach nicht so gut ein...

Das wars für heute.
Bis bald,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

18.01.2011 19:24 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
fly-bert
Wasserflieger




Dabei seit: 31.05.2008
Beiträge: 457

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Kuni,
wo gibts den einen 2,45mm Bohrer? gruebel
Oder kenn ich nur sowas nicht?

MfG
Herbert

19.01.2011 10:29 fly-bert ist offline Email an fly-bert senden Beiträge von fly-bert suchen Nehmen Sie fly-bert in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Herbert,

großes Grinsen
Den/die hab ich von einer befreundeten Zahnlabor-technikerin bekommen.
Ich denke Du kannst ohne Gewissensbisse auch einen 2,4er oder 2,5er nehmen.

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

19.01.2011 16:26 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
fly-bert
Wasserflieger




Dabei seit: 31.05.2008
Beiträge: 457

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

..na bei deiner Genauigkeit wär ja alles möglich...großes Grinsen

Gruß
Herbert

19.01.2011 20:07 fly-bert ist offline Email an fly-bert senden Beiträge von fly-bert suchen Nehmen Sie fly-bert in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Okay denn, hier ist der Grund für das krumme Bohrer-Maß:

der 2,4er Bohrer spannt nicht richtig im Proxxon-Futter, läuft also unrund. Vielleicht hat auch der Bohrer einen weg; jedenfalls im Dremel geht es. Und eine 2,5er Spannzange hab ich nicht. Der 2,45er geht mit Hängen und Würgen noch in die Spannzange und läuft rund. Das ist das ganze Geheimnis.
Heute ist der Randbogen und die Endleiste dran.
Mir gefallen die Randbögen am Clark-Y und anderen vergleichbaren Profilen nicht; meist sind sie entweder plumpe Balsastämme, oder einfach flach, was einen riesen Knick in der Bespannung der Oberseite zur Folge hat.
Deshalb habe ich grob die Profilsehne auf Balsa gemalt und ein bischen was dazu gewünscht:

So sieht das aus, wenns grob ausgeschnitten ist:

Bei der Endleiste gibt es erfreuliches: es passt zur Abwechslung mal ein Standard-teil, und zwar die Graupner Endleiste Blau:

Diese bekommt Einschnitte entsprechend der Rippen (erst mit dem Eisensägeblatt, dann mit der Schlüsselfeile auf Maß bringen), und an der Hinterkante entsprechend der Zeichnung die runden Ausnehmungen (das Original hatte eine Draht-Endfahne, keine Leiste). Nur die Mittelsektion hat eine gerade Endfahne.
Ich habe diese Rundungen eingeschliffen; die Leichtspachtel-Becher haben den richtigen Durchmesser. Doppelklebeband und Schleifpapier drauf, und schon kann es losgehen.

Wenn das alles hinhaut und verzugsfrei ist, kann man sich der anderen Flügelhälfte widmen.

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

19.01.2011 20:36 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi,

... und wenn man sich der anderen Flügelhälfte genauso sorgsam gewidmet hat, und alles verschliffen ist, kann man es nicht erwarten und setzt mal alle bestehenden Teile zusammen, richtig?
Genau:




Für diese Photos wurde nichts extra ausgerichtet oder eingestellt; der Oberflügel hat samt Motorgondel eine winzige Verdrehung nach rechts-hinten (etwa 2mm an der äusserste Spitze Nasenleiste) gegenüber dem Rechten Winkel der Längsachse. Das wird bei Einbau der unteren Streben korrigiert, indem die Montagelöcher der Streben leicht nachgefeilt werden.
Die Fläche ist mittels der 4 Ösenschrauben in der Höhe und im Einstellwinkel einstellbar.

Auf den Bildern auch schon zu sehen: Mollys Höhenleitwerk. Das baut sich im Übrigen fast von selbst auf. Es gibt ein A4-Blatt mit Explosionszeichnung dazu, und alle Teile sind per Laser durchnummeriert:

Man kann also nichts falsch einbauen.
Auf ein, zwei Punkte sollte dennoch geachtet werden:
die Endleiste der HöhenFLOSSE sollte mit der jeweils ersten Rippe jeder Seite mittels Winkel verklebt werden, damit alles folgende rechtwinklig wird:

Die Nasenleiste und der Randbogen verzapfen, und sollten erst zusammengeklebt und dann erst in die Struktur eingesetzt werden. Auch hier hilft ein Winkel:

Beim Aufbau der zweiten Hälfte der HLW-Flosse sollte diese auf dem Baubrett liegen (bis dahin geht es auch freischwebend); beide Hälften haben keine Verbindung ausser dem Kohleholm. Ist aber kein Problem.

Die Ruderflächen bauen sich dann wie von selbst:


Ich habe dann noch aus Balsaresten Füllstücke eingesetzt (sieht man auf den obersten Bildern), zwischen denen der Draht des Anlenkbügels sitzt. So werden die Kräfte großflächig eingeleitet.
Zusätzlich habe ich kurz hinter der Nasenleiste ein Balsaklötzchen zwischen die beiden Flossenhälften gefüttert, um diese etwas zu stabilisieren und die Verklebung mit der Seitenflosse einfacher zu gestalten (bis jetzt ist das HLW noch nicht verklebt; das geschieht erst nach dem Bespannen!)

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

20.01.2011 18:52 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
fly-bert
Wasserflieger




Dabei seit: 31.05.2008
Beiträge: 457

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Meister Kuni und Gesellen,
das sieht ja cool aus. Sag mal, wie hoch ist den das?

Gruß
Herbert

20.01.2011 20:17 fly-bert ist offline Email an fly-bert senden Beiträge von fly-bert suchen Nehmen Sie fly-bert in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi Herbert,

52cm von der Nasenleiste bis zum Baubrett runter. Ist für ihre 130cm SPW ne stattliche Erscheinung...

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

20.01.2011 20:28 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
allroaddm allroaddm ist männlich
Wasserflieger




Dabei seit: 13.06.2010
Beiträge: 130

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi Kuni,
tolle Arbeit ! Hab mir nach dem Betrachten der GFK Motorgondel Herstellung erstmal das Buch "GFK Rumpf- und Bauteileherstellung im Flugmodellbau" und die DVD "GFK im Modellbau" besorgt. Sieht auf deinen Baubildern ganz einfach aus. Liest sich im Buch aber deutlich schwieriger. Muß ich auch unbedingt ausprobieren, vielleicht mal ein Schwimmer abformen und laminieren.
Gruß
Dirk

20.01.2011 20:53 allroaddm ist offline Email an allroaddm senden Beiträge von allroaddm suchen Nehmen Sie allroaddm in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi Dirk,

Schwimmer werden deutlich schwieriger, da Du keine Öffnung hast, durch die Du beide Hälften zusammen laminieren kannst. Mach erstmal einfache Sachen: Motorhauben (Macchi und Curtiss), Flügel-Rumpf-Übergänge und so. Das übt!
Ich hab alles wesentliche aus den DVD's "GFK im Modellbau" und "Leichtbau mit Faserverbundstoffen" von R+G. Der Rest ist üben (ich übe auch noch!)... irgendwann will ich auch mal einen GFK-Flugboot-rumpf in der Form machen. Mal sehen welches -boot sich da anbietet gruebel

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

20.01.2011 21:05 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Johann Johann ist männlich
Administrator




Dabei seit: 19.01.2007
Beiträge: 1092

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Kuni, das sieht ja mächtig aus! Staun

Die Verstrebung zwischen Rumpf und Motorgondel ist aber noch ein Provisorium - richtig?


Gruß winken

Johann

20.01.2011 21:05 Johann ist offline Email an Johann senden Homepage von Johann Beiträge von Johann suchen Nehmen Sie Johann in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Johann,

na ja, es ist der Kern der richtigen Streben: 3mm Birkensperrholz. Wird noch mit je 3mm Balsa aufgefüttert (die Kabel für den Regler werden vorher eingelassen) und ins Profil geschliffen. Dann kommt noch Papier oder dünnes Glas drauf. Aber mehr wird nicht passieren...

Ich habe den Vogel samt Baubrett an der oberen Fläche angehoben; da hat nichts nachgegeben oder geächzt. Das Ganze ist trotz nur-stecken schon jetzt enorm stabil. Und bedenkt: es wird kein 200 km/h-Racer, sondern was etwas gemütlicheres für so um die 80 km/h. Der Motor wird 400W haben und etwa 1,5kg Schub machen.

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

20.01.2011 21:10 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Stephan Hohenlohe Stephan Hohenlohe ist männlich
Wasserflieger


Dabei seit: 31.03.2007
Beiträge: 92

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Kuni

Ich hab alles wesentliche aus den DVD's "GFK im Modellbau" und "Leichtbau mit Faserverbundstoffen" von R+G.

Gruß,
Kuni


Das freut mich aber!

__________________
Modellflug.TV
Wir machen Fernsehen von Modellfliegern für Modellflieger

21.01.2011 12:57 Stephan Hohenlohe ist offline Email an Stephan Hohenlohe senden Homepage von Stephan Hohenlohe Beiträge von Stephan Hohenlohe suchen Nehmen Sie Stephan Hohenlohe in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Stephan,

darum ja! Den Rest bzw. die Feinheiten kann man wahrscheinlich mit DVD-Material sowieso nicht vermitteln; da muss man daneben stehen und mit den Augen klauen!

Vielen Dank übrigens noch für Deine Worte in RCN; klar sehen wir uns dieses Jahr im Anker.

So, back to Topic:
die Streben für das HLW stehen an. Gibt es natürlich dann gelasert mit dazu, ich hab sie mir aus 2mm Birkensperrholz ausgesägt:

Profiliert wurden sie mit Dremel und Schlüsselfeilen sowie etwas Sandpapier; hier sind sie schon an Ort und Stelle:

Natürlich geht das so nicht; eine Krafteinleitung muss her, sowie eine Auflagefläche für die Bespannung. Also eines dieser unsäglichen Klötzchen (ich kanns nunmal nicht ändern):

Anpassen:

...und die Schlitze machen:

und zwar erst mit dem Cutter, dann mit Messerfeile etwas weiten. Die Strebe wird dann scharf geschliffen an der Stirnseite:

... und kann problemlos eingesteckt werden:

Alles an Ort und Stelle:


Unten, wo die Streben gerade in der Luft hängen, kommt auch ein kleines Klötzchen hin, damit die Beplankung die Zugkräfte nicht alleine tragen muss.

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

21.01.2011 21:02 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi Leute,

es geht weiter, und zwar mit der Erstellung der unteren Flächen.
Diese werden ja an den Rumpf angesteckt, dazu werden die Rohrholme als Aufnahmen für die Steckungsdrähte benutzt.
Los geht es wieder mit den Rippen:

Diese werden mit den abgelängten Kohlerohren zusammen über dem Plan zusammengesteckt:

Eine Besonderheit der unteren Fläche ist einerseits das Sperrholzteil, das neben den Ösenschrauben für die Strebenbefestigung auch das Querruderservo aufnimmt. Der Ausschnitt passt für Hitec HS-81 und baugleiche; das GWS 140 das ich genommen habe ist geringfügig dicker, so dass man mit der Feile Platz schaffen muss.
Das Sperrholzteil wird wieder genauso behandelt wie die in der oberen Fläche: beidseitig mit Sperrholz beschichten und Löcher bohren sowie Gewinde einschneiden. Nur diesmal muss das Gewinde auf der Oberseite sitzen!

Die Schraubenlöcher zur Servobefestigung nicht vergessen.
Gut zu sehen auch, dass ich die Rippen im Querruderbereich coupiert habe. In der Serie ist dies natürlich schon fertig:

Anschliessend wird die Querruder-Endleiste eingebaut:

Ich musste die Querruder-Rippen noch bearbeiten:

Die Querruder-Nasenleiste wird angesetzt und mit Klammern und Nadeln fixiert:

... und die Querruder-Rippen angeklebt.

Das Thema Endleiste hatten wir schon; auch hier passt die Blaue von Graupner:

Und zum Schluss die Nasenleiste:


Das kann nun erstmal alles gut verschliffen werden; morgen kommen die Randbögen und die Steckung dran.
Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

23.01.2011 15:08 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi Leute,

also weiter im Text:
die Randbögen bestehen wieder im Prinzip aus Klötzchen, aber auf der Unterseite hohl geschliffen, um die ganze Sache etwas weniger klobig zu gestalten.
Ich habe bewusst die Querruder so massiv am Randbogen ausgeführt; das hier doch dünne Holz wiegt nicht viel, ist aber stabiler als wenn man die Leisten bis ganz nach aussen führt. Kann aber jeder anders machen...

Das Ganze wird dann vorne mit einem dreieckigen Klötzchen ergänzt und nach Plan in Form geschnitzt/geschliffen. Die Querruder werden erst später herausgetrennt, wenn die Ruderhörner eingebaut sind.

Zur Steckung: Diese ist in die Rohrholme integriert, und deshalb kommt es drauf an, welches Rohr verbaut wurde. Der Hauptholm ist 6/4er Rohr; ich habe dazu 4/2,5er Rohr besorgt, das prima in das große geschoben werden kann:

Davon wird ein Stückchen so abgelängt, dass es über 2 ganze Rippen reicht, und im 6er Rohr verklebt.

Der hintere Holm ist ein 4/2er Kohlerohr; hier reicht ein kurzer Stahlpin als Verdrehsicherung aus. Stahl (und nicht Kohle) deshalb, weil die V-Form noch hinein gebogen werden muss. Dazu gibt es eine Schablone:

Flügelseitig habe ich den Draht lang genug gelassen um über beide Vollrippen zu langen, Rumpfseitig halt die halbe Rumpfbreite. Ist vielleicht zu lang und zu unhandlich, aber Abknipsen geht immer noch, Anstückeln eher nicht.

Na ja, und so sieht es aus, wenn der erste Flügel dann dransteckt am Rest:




So, und nun wird erstmal der andere Flügel gebaut.

Tschüss,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

24.01.2011 22:41 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




Dabei seit: 22.03.2007
Beiträge: 1474

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hi Leute,

so, es ist Zeit ein paar Bilder vom Gesamtzustand zu zeigen:




Die Holzleisten simulieren die späteren Streben. Das war auch so ein Thema, auf dem ich lange rumgekaut habe: Kohlerohre plus Balsa-Endfahne wären sicher am leichtesten, aber sehr empfindlich was Transportschäden angeht, und sehen dann nicht mehr schön aus (die Streben sind sicher später immer im Weg). Edelstahl-profilrohre vom Toni Clark wiegen in der Größe 16x5 (ungefähr) so 65g der Meter.
Thoma Balsa hat profilgefräste Kiefernleisten in der Größe, also war eine Bestellung dran:

Das sieht dann so aus:

Der reichliche Meter kommt 46g. Also Kiefer...

Erst aber widmen wir uns der Hauptstreben, die Johann ansprach:

Diese nehmen die Stromkabel für den Regler und auf der anderen Rumpfseite das Servokabel des Reglers auf.
Als Leiter habe ich Flachkupfer 4x1mm genommen (Martin Steger hat mir freundlicherweise ein paar Streifen geschnitten). Das reicht vom Querschnitt dicke und geht noch gut unter die spätere Balsa-verblendung:

Geklebt wird mit angedicktem Harz:

Das Servokabel kommt innen an die andere Strebe:


Und weil noch Harz übrig war, habe ich gleich noch die Kühler-attrappe in das Gondel-vorderteil eingeklebt:


Das Material ist Streckmetall, gibt es bei den Metallverarbeitern, oder man kauft sich eine dieser billigen Fettauffang-siebe, die man auf die Bratpfanne legt, damit es nicht so spritzt. Diese sind allerdings sehr fein; ob da genug Kühlluft durchkommt wäre herauszufinden.
Das Teil wird gerade eingeklebt, nicht biegen! Schablone liegt dem Plan bei...

So, nun wieder die Heizung auf Stufe 4 und bis morgen warten...

Tschüss,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

26.01.2011 18:31 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Seiten (11): « erste ... « vorherige 2 3 [4] 5 6 nächste » ... letzte »  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:

Powered by Burning Board Lite 1.0.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH | Monitored by eVuln