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AntonderEinsteiger AntonderEinsteiger ist männlich
Wasserflieger




Dabei seit: 05.02.2013
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Projekt Springer Tug Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Nach langem hin und her, habe Ich mich entschlossen, Mir auch einen Springer TUG zu bauen. Ich möchte aber keinen Bausatz, sondern diesen komplett von Grund auf aus Sperrholz - Balsa bauen.

Wegen der Grösse des Tugs, habe ich schon vor paar Tagen einen Bauplan vergrössert ausgedruckt. Bin aber soweit, dass ich mit der PDF Datei in einen Copyshop gehe und diesen dann dort noch einmal in dieser Grösse als ganzes Ausdrucken lasse. So gibt es dann beim zusammen setzen keine ungenauigkeiten seitens der Passform.

Einzig der Aufbau macht Mir ein wenig Sorgen, hier habe ich keinerlei Vorlagen bzw finde auch nichts im Netz als nur Fotos und Videos. gruebel Kann mir hier vielleicht jemand mit Zeichnungen weiter helfen bzw hat jemand solch Datei in PDF was den Aufbau angeht.

Als Antrieb habe ich Mir (sofern es diese Grösse wird) 2 Corddüsen (60er) überlegt bzw möhte diese auch selbst entwerfen.

Nun zur RC Einheit: Da ich von Booten bzw Schiffen absolut "0" Ahnung habe, welche(n) Regler wäre hier zu Empfehlen. Welche Schraube eignet sich hier am Besten (gibt es Erfahrungswerte). Vorhaben 2 Motoren. Verwendung Lipos 3S2200mAh.
Möchte auch wenn machbar, meine MX-12HoTT dafür verwenden und keinen zusätzlichen Sender anschaffen müssen.

Über Infos, Ratschläge für (Aufbau, Dichtigkeit) bzw weitere Infos die Ich nicht weiß, würde ich mich sehr Freuen. Entweder hier - oder als PN oder per

Mail an Mich

Vielen Dank im Voraus.

Wünsche noch eine schöne Adventzeit und besinnliche Weihnachten.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von AntonderEinsteiger am 18.12.2013 22:05.

18.12.2013 22:03 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
manfred_k manfred_k ist männlich
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Erfahrungsbericht Bergeboot Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Anton,

wir haben unsere Tug heuer sehr ausgiebig getestet.

Vergrössern ist sicher sinnvoll.

Ich würde den Antrieb nicht zu aufwändig machen.
1Kortdüse sollte reichen.
Möglichst grosser Prop mit wenig Steigung, so etwa die 2303 von Graupner mit 0.85.
Vor-Rück Regler brushless gibt es von Robbe.
Eher wenig Drehzahl am Prop wegen Kavitation.
Wir hatten ursprünglich einen 36er Aussenläufer 1100 1/V mit 3S 5000mAh, der war aber zu schnell.
Jetzt haben wir 2S 5000mAh und hinten ordentlich Gewicht damit der Prop gut unter Wasser bleibt.

Wir reden noch drüber,
bis bald
Manfred

21.12.2013 11:14 manfred_k ist offline Email an manfred_k senden Beiträge von manfred_k suchen Nehmen Sie manfred_k in Ihre Freundesliste auf
Johann Johann ist männlich
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Springer Tug Eigenbau Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Anton, du kannst dir bei Aeronaut die Bauanleitung für den Ramborator herunterladen: 3048-00 Ramborator_d.pdf ok
Die enthält so ziemlich alles was für einen Nachbau interessant ist. großes Grinsen

Ein paar downloadbare Zeichnungen findest du hier: LINK ok



Gruß winken

Johann

21.12.2013 20:02 Johann ist offline Email an Johann senden Homepage von Johann Beiträge von Johann suchen Nehmen Sie Johann in Ihre Freundesliste auf
AntonderEinsteiger AntonderEinsteiger ist männlich
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Hallo Manfred,
ja können Wir machen.

Hallo Johann,
vielen Dank für die Links. Helfen erheblich weiter.

Wünsche besinnliche und ruhige Festtage! winken

22.12.2013 08:09 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Johann,
habe mir die Baupläne mal ausgedruckt, zusammengestellt und die ersten Teile ausgeschnitten.

Erstes Abmessen ergibt:

Rumpflänge: 830mm
Rumpfbreite: 350mm



Der Rest vom Bauplan passte nicht mehr auf den Tisch! Staun

Werde hier 4mm Sperrholz verwenden. Der Schiffboden wird außen noch mit 3 Schichten 25g Glas überzogen und innen an den Ecken abgedichtet. Sollte dann für genug Festigkeit reichen. gruebel

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von AntonderEinsteiger am 23.12.2013 01:06.

22.12.2013 15:43 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
manfred_k manfred_k ist männlich
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Hallo Anton,

hast Du schon mal über ein Wurschtboot großes Grinsen nachgedacht?

Irgendwie ist der Winter zu kurz um allen Vorhaben nachzugehn Wall

lg
Manfred

23.12.2013 01:03 manfred_k ist offline Email an manfred_k senden Beiträge von manfred_k suchen Nehmen Sie manfred_k in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Manfred,
werde den TUG bauen. Da ich ja wenn ich mal Alleine unterwegs bin, sonst keine Möglichkeit habe, bei einer unsanften Wasserlandung den Flieger zu bergen (Außer mit Schwimmen) bei solchen Temps eher fragwürdig.

Im Moment habe ich ja etwas mehr Zeit sofern nicht mein Sohn übers WE bei Mir ist. Platz ist auch vorhanden und der Winter hat ja erst angefangen.

Wurschtboot gruebel Egal Hauptsache es schwimmt und funktioniert! großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von AntonderEinsteiger am 23.12.2013 01:21.

23.12.2013 01:07 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Anton,

Du kennst unsere Flaschenbootstudie?
Das hat ja nicht sonderlich gut funktioniert weil die Dimensionen nicht entsprechend waren um eine stabile Wasserfahrt zu gewährleisten. Das Ding ist irgendwie zu kurz und die 3Stk. 2l Colaflaschen haben nicht genügend Auftrieb.

Wenn man(n) die Flaschen durch entsprechende Würschte ( = Schwimmnudel ) ersetzt könnte es vielleicht besser sein.

Vielleicht mit 2 Schottel Antrieben, einer vorne und einer hinten, FPV, Bergekran, usw.

Gedanken sind frei großes Grinsen

lg
Manfred

23.12.2013 16:14 manfred_k ist offline Email an manfred_k senden Beiträge von manfred_k suchen Nehmen Sie manfred_k in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Freunde,
da ich mit meinem Versuchsprojekt bis auf den ersten Schwimm und Flugtest fertig bin, habe ich mich daran gemacht und mit dem Bau meines allerersten Bergungs - BOOTES begonnen. Kicher

Der Antrieb steht zu 95% und wird mittels Brushles - 1 Schraube und 2S erfolgen.

Details und Fotos reiche ich je nach Baustufe nach. Bis jetzt macht es Spaß! großes Grinsen

31.01.2014 15:49 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
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Neues vom Bergebootbau!

Es geht zwar langsam aber stetig Vorwärts. Da ich wie schon gesagt, nach FREI SCHNAUZE das Boot baue, gibt es hier auch keine Richtlinien und Pläne an die ICh mich Halten muss oder Sollte! Kicher

Bauart "KATAMARAN" als Schubschiff.

Beide Rümpfe sind soweit aufgebaut. Material 6mm Depron, Styrodur Blöcke zur Verstärkung der Spanten und als Bug sowie eine Kiefernholzleiste als Schleifkante.

Zur Zeit, Fräse ich gerade die Aufnahmeleisten für die Brücke und deren Elektronikschacht. Beide Leisten haben je 5x 3mm Gewindebohrungen erhalten, dass ich das Boot eben zerlegen kann.
Für die Schubstangen entstehen Halteblöcke die auch in den Rumpf eingelassen werden. Hierzu aber mehr, wenn Es soweit ist.

Beide Rümpfe haben eine Länge von 1003mm und eine Breite von 140mm. Der Abstand (Breite) zwischen den Innenseiten der Rümpfe, wird 410mm betragen. Warum 410mm an den Innenseiten. Hier kann ich bei kleineren Modellen mit ca 400mm "Schwimmer" breite das Modell direkt zwischen die Rümpfe nehmen und so an Land bringen.

Ja ich weiß gruebel zu Aufwendig, zu Groß usw ....
Ich baue das eben so, Wie es mir während des Zeichnens und dem Bau in den Sinn gekommen und eingefallen ist.
großes Grinsen

Die Ruder und die Halterungen, werden aus Messing gebaut. Zur Zeit sind 2 Ruder geplant.
Sobald Ich auch weiß, wie weit / tief das Boot im Wasserliegt, kann ich mir Gedanken um den Auslaß der Welle machen (obwohl ich schon die ganze Zeit darüber Grübel).

Die kommenden Tage wird einiges Material besorgt.

Messingplatte / Rohr, Hartlötzinn, Gaskartusche, Lackdraht 0,35 und 0,50, Klarglasrohr, Klarsichtfolie, Parkettlack, Acrylfarbe, Wasserfester Holzleim.
UHU Por und Waschbenzin (sind gerade ausgegangen).

Derzeitiges Gewicht der Rümpfe je 480g.

Erste Fotos, werde ich heute Abend zeigen. winken

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von AntonderEinsteiger am 03.02.2014 17:12.

03.02.2014 16:53 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
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Was ich vergessen habe zu erwähnen. Das ich soweit es geht, (von Anlenkungen, Ruder, Ruderhörner, Masten, Treppen, Railing (hoffe das schreibt man so), Beleuchtung usw ..... ALLES selbst Konstruieren möchte. Kicher Klar ohne jeder Richtlinie.

Etwas verspätet, aber Wie versprochen hier die ersten Fotos vom Bau meines Bergebootes.

Ideen, Anregungen oder Verbesserungen sind erwünscht!

Vielen Dank schon einmal im Voraus.

So begann Alles - einfach mit nur einer Idee und einem einzigen Rohteil. gruebel



Dann ging es eben Los!







Das waren die ersten Fotos und der jetzige Baustand.

04.02.2014 00:31 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
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Trägerplatte und Kajütenbau Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Wieder ein Tag vorbei und wieder ein wenig etwas geschafft.
Heute habe ich die Trägerplatte des 2ten Rumpfteiles fertig gefräst und die Trägerplatte eingeklebt. Im Anschluss daran, wurden beide Sperrholzplatten für die Ruder am Heck aufgeklebt.

Die Verbindungsplatte für beide Rümpfe, habe ich aus Sperrholz gefertigt. Der Schacht für die RC Komponenten ist großzügig ausgefallen um später bei eventuellen Arbeiten genügend Platz zu haben. Erste Passprobe "Trägerplatte und Rümpfe" geschockt



Gegen Abend, habe ich mit dem Aufbau und der Kajüte begonnen. Dieses wird aus 6mm Depron entstehen. Teile wie Dach und Zwischenplatte, wird wahrscheinlich aus 1.5mm Sperrholz gebaut - steht aber noch nicht ganz fest.



So, nun würde ich euren Rat benötigen. Es geht um den Unterbau, wo die Motoren, Servos und die Wellen montiert werden.

Hier einmal das Foto um was es sich dreht.



Von der Trägerplatte aus gemessen, habe ich ca. 10cm bis zum Wasser (vermute). Da ich aber noch nicht weiß, Wie Weit diese eintaucht, habe ich keine Ahnung, wie Tief ich den Unterbau setzen muss. Die Welle steht ja auch in einem gewissen Winkel nehme ich mal an. Wie groß, sollte der Abstand zwischen Wasser und Platte eigentlich betragen. Unterbau: Wird einfach Rechteckig gebaut (vielleicht vorne im 45° Winkel).


1) Gibt es hier ein Maß für den Unterbau?
2) Wie weit, sollte die Schraube im Wasser sein um nicht bei Wellen frei zu laufen.
3) Kann man den Motor und die Welle in einer Linie setzen oder MUSS diese einen gewissen Austrittswinkel haben.

Hoffe, dass ich mich verständlich Ausgedrückt habe und ihr könnt Mir ein wenig helfen oder vielleicht Tipps geben.

Vielen Dank schon im Voraus.


winken

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von AntonderEinsteiger am 05.02.2014 09:32.

04.02.2014 21:20 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
AntonderEinsteiger AntonderEinsteiger ist männlich
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Hallo Leute,
Nach langem herumstöbern im Net, um Antworten oder Infos zu meiner Frage zu finden gruebel, wobei vieles nur ins leere ging, habe ich mich für eine Flexwelle entschieden.

07.02.2014 00:34 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Hallo ANton, Du siehst, es ist nicht leicht...

Du wirst Probleme mit Seitenwind bekommen: Dein Boot ist zu leicht mit sehr großer Seitenfläche.
Der ideale Antrieb wäre wohl der Graupner Voith-Schneider-Propeller...

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

07.02.2014 13:50 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Johann Johann ist männlich
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Hallo Anton,

ich versuche auch mal ein paar Antworten zu liefern:

Wie weit der Rumpf ins Wasser eintaucht hängt hauptsächlich vom Gesamtgewicht des Bootes ab, ist aus der Ferne also überhaupt nicht zu beantworten - am besten selbst in der Badewanne austesten. Wie Kuni schon angemerkt hat sollte der Kahn nicht zu leicht werden, sonst verbläst ihn dir der Wind. Ballast nimmt man bei Booten sinnvollerweise in Form von Akkus mit.

Man unterscheidet zwischen voll getauchtem Antrieb und halb getauchtem Antrieb (Hydro-Antrieb).

Der Hydro-Antrieb wird vorwiegend bei Rennbooten eingesetzt, dabei gleitet das Boot auf der Wasseroberfläche und es ist nur die untere Hälfte des Schiffspropellerkreises noch im Wasser. Solche Boote erkennt man sofort an ihrer riesigen Wasserfontäne.

Den besten Wirkungsgrad erzielt man mit einer waagrecht aus dem Rumpf austretenden Welle, daher verwendet man bei Rennbooten Flexwellen mit einstellbarem Strut (=Haltevorrichtung mit der der hintere Teil der Welle am Rumpf fixiert wird).

Bei Verdrängerbooten verwendet man grundsätzlich starre Wellen, der Austrittswinkel wird hier üblicherweise durch die Größe der Schiffsschraube vorgegeben.

Flexwellen haben den Nachteil, daß sie bei Überlastung gerne reißen und außerdem nur in eine Richtung laufen dürfen, sonst drehen sie sich auf und sind kaputt.

Ich gehe davon aus dass du 2 Antriebseinheiten verbauen möchtest - macht ja auch Sinn bei einem Katamaran. Über 2 Kanäle per V-Mixer mit Vorwärts/Rückwärts-Stellern angesteuert hat man damit eine geniale Manövrierbarkeit.

Beim Kauf der Drehzahlsteller darauf achten dass diese definitiv für Schiffsbetrieb ausgelegt sind - bei fast allen Car-Stellern muß nämlich der Gasknüppel beim Wechsel von Vorwärts auf Rückwärts für einige Sekunden in Neutralstellung gehalten werden - erst dann läuft der Motor in die andere Richtung an. (Soll bei den Cars verhindern dass bei plötzlichem Fahrtrichtungswechsel das Getriebe zerbröselt...)

High-Tech (aber auch high-price) Lösungen wären sicher 2 Schottelpropeller oder VSP-Antriebe.

Abschließend noch ein paar Links zu kompetenten Modellboot-Foren:
www.rc-modellbau-schiffe.de
www.rc-raceboats.de
www.hydroworld.de


Gruß winken

Johann

07.02.2014 15:20 Johann ist offline Email an Johann senden Homepage von Johann Beiträge von Johann suchen Nehmen Sie Johann in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Mit zwei Schottel- oder VSP kann man seitlich traversieren! Das wäre die Goldrandlösung zum einfangen der Flugzeuge...

Ich würde die Antriebe in die Schwimmer bauen; wenn es starre Wellen sein sollen, müssen die Rümpfe entweder angepasst werden (eine Art Propellertunnel, damit die Dinger auch Wasser bekommen), oder die Wellen müssen schräg unten raus schauen (Gefahr der Beschädigung in flachem Wasser/beim auf-den-Strand-fahren). VSP und Schottel schauen natürlich unter den Boden raus!

Ansonsten: viele Sachen lassen sich so pauschal nicht sagen/beantworten. Schiffbau ist eine genauso ernsthafte Sache wie Flugzeugbau! Glaub mir, ich riech in beide Meties rein...

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

07.02.2014 17:26 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
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Erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

Zum Gewicht: ohne RC und Lipo wiegt der Klotz 1651g gewogen bevor CFK Gewebe und Lack an den Schwimmern kam.
Größe (Höhe) wird niedriger. Die Kommandobrücke fällt weg.

Regler 80A - hab ich mir schon angesehen, sind für Schiffe und Wassergekühlt (ob man das Braucht?)

Antriebe hätte ich gerne in der Mitte. Zuerst habe ich Mir schon gedacht, ich baue diese in die Schwimmer ein, habe es aber dann lassen, eben weil ich Sorgen hatte, das diese zu tief sind um in seichtes Wasser zu fahren.

Badewanne hab ich keine. Sobald alles mal soweit wasserdicht und zusammen geschraubt werden kann, geht es mal an ein Gewässer zu Kontrolle.

Ja Kuni, im Leben muss man viele Hindernisse bewältigen. Aller Anfang ist nicht leicht, aber lösbar! ok

Da ich von CAD usw keinen Dunst habe, werde ich mal eine Zeichnung machen, wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe.

winken

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von AntonderEinsteiger am 07.02.2014 20:03.

07.02.2014 20:00 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Sicher, bewältigen kann man vieles.

Das "Problem" mit den Antrieben versenkt zwischen den Rümpfen ist, dass Du nicht die volle Ruderwirkung haben wirst. Die ist beim Kat sowieso nicht sooo toll, da die Rümpfe sehr gute Seitenführungs-Eigenschaften haben.

Vorschlag, wenn es bei einem Antrieb bleiben soll: bau ein Mehrflächen-Ruder ein. Sowas z.B.
http://mag3.i-magazine.de/magPage/Schiff..._/Seite_12/#/12

Das ist bei einem normalen Schrauben-Antrieb (kein Schottel-Ruderpropeller; der ist Goldrand) so ziemlich das Beste was geht. Oder eben Querstrahl-Ruder. Ist aber wieder doof bei nem Kat, weil es entweder asymmetrisch ist (wenn nur in einem Rumpf) oder Du eben zwei brauchst.

Zum Gewicht: die Rümpfe werden kaum eintauchen. Du hast gerade mal die Entsprechung von anderthalb Milchpappen. Leg die mal neben Deine Rümpfe.

Immer dran denken: es sind alles nur Empfehlungen...

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

07.02.2014 20:14 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
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Bin für jeden Tipp, jeden Rat und jede Empfehlung über aus Dankbar. ok Wenn man im Net sucht, vieles liest ist man irgendwann komplett durcheinander.

Eigentlich ist es ein Utopie Boot - ohne Plan einfach angefangen zu bauen.

Zu den Rudern, hier habe ich 4 Stk vorgesehen. 2 mitte und je eines an den Schwimmern. Sollten aus Messing werden. Werde mich mal durch alles weitere durch kämpfen.

Beim Schwimmtest, wollte ich auch Gewichte mitnehmen und diese langsam zugeben um zu sehen, was diese Schwimmer tragen werden.

07.02.2014 20:21 AntonderEinsteiger ist offline Email an AntonderEinsteiger senden Beiträge von AntonderEinsteiger suchen Nehmen Sie AntonderEinsteiger in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Nee, Ruder frei ohne Antrieb davor ist an einem Motorfahrzeug ineffektiv. Ein nicht direkt angeströmtes Ruderblatt macht ab 30° nur noch Widerstand, keine Ruderwirkung. Wenn dann platziere je zwei hinter jeden Prop, oder eben 3 nach dem System "Jenckel-Ruder". Der Propellerstrahl muss so effektiv wie möglich umgelenkt werden, sonst leidet die Manövrierfähigkeit.

Schau mal, ich arbeite auf dem Zossen hier:
Dresden
und ich würde mir manchmal ein solches Ruder wünschen...

Gruß,
Kuni

__________________
Kunibert der Fiese

07.02.2014 20:32 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
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